PEFC - Zertifizierung

Ostheimer Holzspielzeug ist PEFC zertifiziert.

 

Unsere Wertschätzung für den seit Jahrzehnten gewachsenen Rohstoff Holz verpflichtet uns zu einem verantwortungsvollen Umgang mit ihm.
Der Erhalt des gesunden Waldes liegt uns am Herzen, und wir verwenden ausschließlich Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft.
Nachhaltig bedeutet: Es wird nicht mehr Holz aus den Wäldern geholt als nachwächst, und es wird wieder aufgeforstet. Solche Wälder behalten ihre Funktion als lebenswichtiger Schutz für Pflanzen, Tiere und für das Klima unserer Erde.

 

 

 

Das Zertifikat von PEFC für ihre Holzspielfiguren wird der Margarete Ostheimer GmbH jeweils nach einem regelmäßig stattfindenden Betriebs-Audit verliehen.
Bei einem Audit kontrolliert ein Mitarbeiter von PEFC vor Ort, ob die  Anforderungen und Richtlinien die geforderten Standards erfüllen.

Das Zertifikat bestätigt, dass die Holzprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen.

 

 

Ostheimer Holzspielfiguren: Spielzeug aus PEFC-zertifiziertem Holz

 

PEFC-Interview mit Sibylle Engstrom, Geschäftsführerin der Margarete Ostheimer GmbH

Seit 1939 produziert die Margarete Ostheimer GmbH Holzspielzeug. Die typischen Ostheimer Holzfiguren gibt es seit 1959. Sie stehen für die Marke und sind aus der Welt des Holzspielzeugs nicht mehr wegzudenken. Seit 2009 ist das Unternehmen PEFC-zertifiziert. Sibylle Engstrom ist von Kindheit an mit dem Unternehmen verbunden und seit einigen Jahren als Geschäftsführerin tätig.

PEFC: Frau Engstrom, was liegt Ihnen bei der Produktion der Ostheimer Holzfiguren besonders am Herzen?

Engstrom: Von Beginn an sind Spielzeuge von Ostheimer aus Holz. Wir wollen, dass Kinder die wohltuende Lebendigkeit und Wärme dieses Werkstoffes erleben und Wertschätzung für dieses Geschenk der Natur entwickeln. Es ist uns deshalb wesentlich, dass das Holz durch alle Schritte der Bearbeitung wahrnehmbar bleibt. Durch den künstlerischen Formschliff, die lasierende Bemalung und das Ölen der Oberfläche bleibt die besondere Qualität des Holzes sichtbar und spürbar. Das Wesen des Holzes kann und soll sich in unseren Figuren aussprechen. Es ist zusammen mit der Herstellung in reiner Handarbeit maßgeblich für die Ausstrahlung unserer Spielzeuge. Wie anders wirkt Holzspielzeug, das maschinell gefertigt wurde und dessen Charakter durch Lacke und Farben verdeckt wird.


PEFC: Die Firma Margarete Ostheimer genießt ein besonders nachhaltiges Image und auch Ihre Kunden gelten als sehr nachhaltigkeitsbewusst. Woher kommt diese starke Verankerung des Themas Nachhaltigkeit in Ihrer Unternehmensphilosophie?

Engstrom:Im Zentrum des Impulses, der unserem Spielzeug und unserem Unternehmen zugrunde liegt, steht die Liebe und Verantwortung gegenüber dem sich entwickelnden Kind und der Welt, die es umgibt. So leben die Aspekte, die man heute unter Nachhaltigkeit zusammenfasst, schon seit vielen Jahren in unserer Firma. Sie prägen das Handeln der Firmenleitung ebenso wie unserer Mitarbeiter in Bezug auf Materialauswahl und Herstellungsprozesse, die Gestaltung unserer Spielzeuge und auch im Hinblick auf das soziale Miteinander.


PEFC: Warum haben Sie sich für die Kommunikation Ihres nachhaltigen Handels in puncto Holz für das PEFC-Zertifikat entschieden?

Engstrom: Zunächst war es uns wichtig zertifizierte Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft für unsere Produkte zu beziehen und unseren Kunden dies auch sichtbar zu machen. In der Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Holzlieferanten fiel dann die Entscheidung für das PEFC-Zertifikat. Es ist uns wichtig, nicht nur das Label PEFC zu führen, sondern Menschen für  nachhaltiges Handeln zu sensibilisieren und uns  gerade als holzverarbeitender Betrieb für die Erhaltung und Pflege gesunder Wälder zu engagieren.
 

PEFC:
Sie möchten das PEFC-Siegel künftig etwas präsenter in Ihrer Kommunikation und im Marketing einsetzen. Warum ist Ihnen das wichtig?

Engstrom:
Wir wollen definitiv nicht einfach Begriffe wie Nachhaltigkeit oder auch das  PEFC-Label  als Marketinginstrumente nutzen, weil dies heute dazu gehört. Uns ist es wichtig, die dahinter stehenden authentischen Anliegen und Werte zu benennen und unser Bemühen zu zeigen, diese Werte möglichst umfassend zur Grundlage des eigenen Handelns zu machen – als Einzelne und als Unternehmen. So wollen wir nach außen deutlicher  kommunizieren und nach innen die Selbstverpflichtung noch intensiver leben. Das haben wir uns für die nächsten Jahre vorgenommen.



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