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Die Geschichte von Ostheimer Holzspielzeug


Die Firmengründer

Walter Ostheimer:  * 1902 in Hamburg, † 1965 in München

Adeline Ostheimer, geb. Mumm: * 1900 in Göppingen, † 1994 in Zell unter Aichelberg

Historischer Überblick

1926   lernen sich Walter und Adeline, beide Mitarbeiter der Firma Waldorfschul-Spielzeug, kennen.

1930   am 14.07.  Geburt der Tochter Margarete

1939   Ostheimers beginnen, nach der Schließung der Fa. Waldorfschul-Spielzeug durch die Nationalsozialisten, eine erste eigene Spielzeugkollektion.

1940   Geburt des Sohnes Klaus, heutiger Stiftungsratvorsitzender der Walter und Adeline Ostheimer Stiftung.

1943   Umzug nach Unterwössen in Oberbayern in eine baufällige Sägemühle. Hier wird eine Spielzeugfirma unter dem Namen Klaus Spielzeug aufgebaut, die in den besten Zeiten bis zu 30 Mitarbeiter beschäftigen kann.

1950   Die Sägemühle muss verkauft werden. Die kleine Firma ist dem Konkurrenzdruck der neuen Kunststoff-Spielzeuge aus den USA nicht mehr gewachsen und geht in Konkurs. Tiefe Armut trifft die Familie.

1958  Walter und Adeline Ostheimer beginnen in der Behinderteneinrichtung Hohenfried wieder mit der Herstellung von Holzspielzeugen. Zunächst wurden Hampelmänner und bewegliche Wandbilder aus Sperrholz hergestellt.

1959  Die älteste Tochter Margarete, die als Handarbeitslehrerin an einer Waldorfschule unerrichtete, zieht zu den Eltern und beginnt mitzuarbeiten. Auf Initiative von Michael Peter, der in München ein Kinderkaufhaus für gute Spielzeuge gegründet hatte, wird das Sortiment von Spielzeugen ausgeweitet. In dieser Zeit werden von Margarete und ihrem Vater die ersten Massivholzfiguren, die bis heute den typischen Ostheimerstil prägen, entworfen und hergestellt.

1964  Die Familie zieht nach München in ein kleines Häuschen, da der schwerkranke Walter Ostheimer in der Großstadt besser medizinisch versorgt werden kann.

1965  Walter Ostheimer stirbt im Alter von nur 63 Jahren an Leukämie.

1967  Margarete und Adeline Ostheimer ziehen nach Zell unter Aichelberg und bauen dort in einer kleinen Wohnung eine Spielzeugherstellung auf.

Adeline Ostheimer und Enkelin

70er Jahre  In Deutschland rollt die „Grüne Welle“. Erste Heimarbeiter können eingestellt werden und schon bald folgen erste fest angestellte Mitarbeiter. Die Kollektion wird ständig erweitert und die Krippenfiguren beginnen die Welt zu erobern.

1982  Der erste eigene Bau entsteht, seit der Sägemühle in Unterwössen. Ein Wohnhaus mit angegliederter Werkstatt und Versand kann in der Daimlerstraße in Zell u. A. errichtet werden.

1990  Erweiterung um ein weiteres Werkstattgebäude.

1992  Ein Versand – und Verwaltungsgebäude entsteht.

1996  Wolfgang Schühle wird neben Margarete Ostheimer zum Geschäftsführer bestellt, Stephan Zech übernimmt das Design von Margarete Ostheimer.

1998  Stephan Zech wird zum 3. Geschäftsführer berufen.

2000  Aufstockung des Werkstattgebäudes und Bau des heutigen Werksverkaufs.
    
2001
  Gründung der gemeinnützigen Walter und Adeline Ostheimer Stiftung durch Margarete Ostheimer. Sie scheidet als Geschäftsführerin aus.

2003  Übernahme der Firma Kinderkram und der Lizenzen der Konrad Keller GmbH

2009  Verschmelzung der Firmen Ostheimer und Kinderkram unter dem Dach der Margarete Ostheimer GmbH. Ostheimer wird 2009 zudem als erster Holzspielzeughersteller Deutschlands und als erster holzverarbeitender Betrieb im Kreis Göppingen von der Berufsgenossenschaft Holz für vorbildlichen Arbeitsschutz ausgezeichnet und erhält die Zertifizierung für „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz durch Organisation“.

2011  Kauf und Übernahme der Konrad Keller GmbH

Das Ostheimer Logo im Laufe der Geschichte

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